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Tanzen: Drehungen üben, bis sie dir gelingen

Eins ist ganz klar: Beim Tanzen musst du deine Drehungen üben, wie in jeder anderen Profession. Du spürst das Kribbeln in den Füssen, die Musik nimmt Fahrt auf – und da ist sie: die Drehung, dieser magische Moment zwischen Kontrolle und Loslassen. Ob auf dem Salsa-Festival in Zürich, beim Social in München oder auf der Bachata-Party in Lyon – sichere Drehungen machen aus deinem Tanz mehr. Sie sind Ausdruck, Eleganz und Selbstvertrauen.


Doch wie übt man Drehungen im Tanz richtig? Welche Technik steckt dahinter? Wie bleibst du dabei schwindelfrei? Hier kommen deine Antworten:

Warum ist das Üben von Drehungen im Tanz so wichtig?

Drehungen sind kein Showeffekt – sie sind Herzstück und Technik-Highlight vieler Tänze. In Salsa, Bachata, Discofox oder Standardtanz, aber auch auf Tanzfestivals ist die Fähigkeit, präzise und stabil zu drehen, ein echter Hingucker.


Studien zeigen: Wer regelmässig an der eigenen Drehtechnik arbeitet, verbessert nicht nur Balance und Musikalität, sondern auch die Tanzpartnerschaft. Drehungen fordern deinen gesamten Körper – von der Körpermitte bis zu den Zehenspitzen und sie machen Spass. Versprochen!

Drehungen als zentrales Element im Tanz

Ob der klassische Salsa Grundschritt mit Drehung mit eleganten Salsa-Tanzschuhen, eine Doppeldrehung in der Bachata Sensual oder elegante Spot Turns auf Standard-Tanzschuhen für Damen – Drehungen bringen Dynamik in jede Choreografie. Sie verleihen deinem Tanz Stil, Kontrolle und Ausdruckskraft.

Was passiert bei Tanzdrehungen im Körper?

Beim Drehen verschiebt sich dein Körperschwerpunkt kontrolliert um deine eigene Achse. Dabei müssen Muskelgruppen im Bauch, Rücken, Beckenboden und den Beinen präzise zusammenspielen. Je besser du diese Muskelketten aktivierst und koordinierst, desto stabiler – und eleganter – wird deine Drehung.

Was sind die wichtigsten Grundlagen für eine saubere Drehung beim Tanzen?

Du willst beim Tanzen deine Drehungen üben und letztlich meistern? Dann starte mit diesen drei Schlüsselbereichen:

Ein Mann und eine Frau tanzen fröhlich zusammen auf einer Straße in der Stadt im Sonnenlicht.

Haltung und Körperspannung

  • Stell dir vor, ein unsichtbarer Faden zieht dich vom Scheitel nach oben – das verleiht dir Länge und Präsenz.
  • Lass deine Schultern locker hängen – nicht verkrampfen, aber auch nicht einsinken.
  • Halte dein Becken neutral – also weder nach vorne noch nach hinten gekippt.
  • Aktiviere deinen Core (Bauch leicht anspannen) – das ist dein inneres Kraftzentrum und dein wichtigster Drehanker.
  • Diese Grundspannung gibt dir Stabilität und schützt dich vor Kontrollverlust beim Drehen.

Person mit braunen Absätzen, die auf einem Holzboden tanzt, wobei nur Beine und Rock sichtbar sind.

Fusstechnik und Gewichtsverlagerung

  • Der Drehpunkt liegt auf dem Ballen – also dem vorderen Teil des Fusses.
  • Hebe die Absätze leicht an – besonders bei schnellen Drehungen.
  • Achte darauf, dass dein Gewicht immer klar über einem Fuss liegt – nie auf beiden gleichzeitig, sonst wirst du „klebrig“.
  • Investiere in Tanzschuhe mit Ledersohlebequeme Absatzschuhe reduzieren Reibung und unterstützen kontrollierte Umdrehungen.
Ein unscharfes Bild von zwei tanzenden Menschen vor einem schlichten Hintergrund.

Kopf und Orientierung (Spotting)

  • Fokussiere beim Drehen bewusst einen festen Punkt, den Fix-Punkt, auf Augenhöhe.
  • Lass deinen Blick so lange wie möglich dort – dann folgt der Kopf ruckartig nach.
  • Diese Technik, bekannt als Spotting, hilft dir dabei, die Balance zu halten und Schwindel zu vermeiden.
  • Sie wird besonders bei Mehrfachdrehungen und Spins essenziell.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Üben von Drehungen

Du willst gleich loslegen? Hier kommt dein Drehtraining – Step by Step:

Vorbereitung: Aufwärmen und passende Musik

Bevor du startest, wärme Gelenke und Muskeln auf – besonders Sprunggelenke, Hüfte und Rücken. Wähle Musik mit klarem Takt, z. B. Salsa Basic oder langsame Bachata, um dich auf Technik statt Tempo zu konzentrieren.

Drehtechnik im Stand (Solo)

Starte ohne Partner:

1. Stelle dich hüftbreit, Gewicht auf den Ballen

2. Ziehe deinen Bauch leicht ein, Arme in Tanzhaltung

3. Fokussiere deinen Spot

4. Drehe dich einmal um die eigene Achse – bewusst, langsam, kontrolliert

Wiederhole das Ganze mit halben, ganzen und doppelten Drehungen. Achte dabei auf dein Gleichgewicht.

Drehungen üben im Gehen oder mit Partner

Im Paartanz kommen Führung und Raumgefühl
hinzu:

Follower: Bereite deine Drehung mit Spannung im Arm vor – lass dich nicht ziehen.

Leader: Führe klar, aber nicht mit Kraft – der Impuls kommt aus dem Handgelenk.

Beide: Achtet auf die Linie – nicht kreisen, sondern drehen auf dem Punkt.

Was sind typische Anfängerfehler und wie vermeidet mansie?

1. Nach hinten lehnen

2. Gewicht zu weit hinten

3. Kein Spotting

Erkennst du dich wieder? Kein Problem – jederfängt irgendwo an. Wichtig ist: dranbleiben.

Eine aufgerollte lila Yogamatte und ein geschlossener Laptop auf einer senfgelben Couch mit Kissen und einer grünen Pflanze.

Kann ich beim Tanzen Drehungen auch zu Hause üben?

Ja, auch ohne Tanzsaal kannst du Drehungen üben – mit kleinen Hilfsmitteln und klaren Zielen: Ein Spiegel beispielsweise zeigt dir Haltung und Symmetrie. Markiere dir einen Punkt am Boden für deine Ausgangsposition. Nutze ggf. einen kleinen Drehhocker oder Yogablock für gezielte Übungen. Selbstverständlich kannst du dich auch zu Hause in Schale schmeissen und dein schönstes Tanzkleid tragen, um deine Drehungen noch mehr zu geniessen.

Übung 1: Einfache Spotting-Übung für den Kopf

1. Stell dich vor einen Punkt an der Wand

2. Drehe deinen Körper, halte den Blick so lange wie möglich auf den Punkt.

3. Sobald es nicht mehr möglich ist, den Körper zu drehen ohne sich zu verbiegen, schnellt den Kopf als estes herum und sucht den wieder den Punkt.

4. Der Körper folgt.


Diese Übung reduziert Schwindel und verbessert deine Präzision.

Übung 2: Gewichtsverlagerung trainieren mit Drehscheibe oder ohne Hilfsmittel

Wechsle bewusst das Gewicht von einem Fuss auf den anderen, bevor du dich drehst. Wer will, kann eine Balance Disc oder Drehscheibe nutzen – optional, aber effektiv.

Übung 3: Kontrolle und Haltung durch „slow turns“

Führe eine langsame Drehung aus – bewusst, mit Körperspannung. Ziel: Die Kontrolle in jeder Phase behalten, nicht nur beim Start.

2 Tipps von Tanzprofis: so drehst du sicherer

Erfahrene Tänzer:innen wissen, worauf es
ankommt. Das sind die beiden ultimativen Tanz-Tipps unserer Profis:


  1. Atme bewusst und regelmässig – das stabilisiert dein Nervensystem und verbessert
    deine Balance.
  2. Qualität vor Quantität! Drei Sessions à 15–20 Minuten pro Woche sind ein guter
    Start. Lieber regelmässig und konzentriert als stundenlang und müde.
Zwei Personen tanzen, die eine in einem roten Kleid und hochhackigen Schuhen, die andere in schwarzen Hosen und Schuhen, in einem Säulengang.

Beim Tanzen Drehungen üben und dranbleiben!

Wenn du beim Tanzen Drehungen übst, benötigst du eine gute Technik und jeder gelungene Spin ist wie ein kleiner Applaus an dich selbst. Du wächst mit jedem Versuch. Also: Stell dich hin, richte deinen Blick – und dreh dich. Schritt für Schritt, Move für Move.

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